1. Runde Landesklasse Süd – Erfolgreicher Start in die Saison

Potsdamer SV Mitte II – ESV Lok Falkenberg I 4,5 – 3,5

 

Zum Start in die neue Saison in der Landesklasse Süd empfing unsere 2. Mannschaft den Seriensieger der Staffel Süd, ESV Lok Falkenberg.

Erfreulicherweise konnten wir mit unseren Stamm-Aufstellung antreten. Bei Falkenberg wurde das Brett 3 und Brett 7 ersetzt.

In den letzten Jahren gab es für uns gegen Falkenberg nicht viel zu holen. Immer wieder verloren wir mehr oder weniger unglücklich. Diese Jahr lächelte Caissa uns wohl zu. Hoffen wir mal das dies in den nächsten Runden auch so bleiben wird.

Am Ende konnten wir zwar knapp, aber nicht unverdient mit 4,5-3,5 gewinnen. Doch der Reihe nach:

Die erste entschiedene Partie war die von Günter Tüngethal am Brett 8 gegen Dr. Braunß. Schwarz beging in der Eröffnung einen schweren Fehler, Günther gewann entscheidend Material und konnte die Partie dann schnell und locker gewinnen.

Es folgte ein Remis von Steffen Bernhöft am Brett 6 gegen Maik Witt. Hier stand Steffen recht bedenklich und nahm demzufolge das Remisangebot dankend an. Erstaunlicherweise (zumindest für mich) war dies die einzige Partie wo es Grund zur Sorge gab.

Es folgten die Punkteteilungen an den beiden Spitzenbrettern. Erhard Bernhöft  spielte am Brett 1 gegen Ralf Gander  und hatte hier wenig Probleme zu lösen. Am Brett 2 in der Partie zwischen Wolfgang Bullert gegen Jens Helbig sah es ähnlich aus. Evtl. hat Wolfgang hier sogar im 18. Zug eine gute Möglichkeit ausgelassen

W.Bullert – J. Helbig

Stellung nach 17. …  Sd4

In der Partie folgte nun 18. gxf6 mit Ausgleich. Evtl. hätte Weiß hier besser mit 18. Lxd4 cxd4 19. Se2 fortsetzen sollen. Der Springer schielt dann nicht nur nach d4 sondern auch nach f4 …

Es folgten die Punkteteilungen von Wolfram Christen gegen Florian Rokohl am Brett 7 und von Detlef Eplinius gegen Guido Krüger. Das Unentschieden von Wolfram geht wohl in Ordnung, Detlef hätte bei Bedarf auch ohne Sorgen weiterspielen können. Etwas Material hatte er schon gewonnen und es sieht nicht danach aus, das sein Gegner über ausreichende Kompensation dafür verfügte.

Damit stand es 3,5 – 2,5 und 2 Partien liefen noch. Am Brett 3 holte Falk Petrak gegen Michael Kaiser den halben Zähler auch aus der Position der Stärke heraus.  Bei Bedarf hätte Falk sicher auch noch ohne Problem weiterspielen können.

Am Brett 5 hatte Andreas Greber gegen Martin Göpel eine mehrmals mehr oder weniger gewonnene Partie fast noch zum Verlust verdorben. In einen Endspiel 2 Türme gegen die Dame stand der weiße König zu offen und konnte dem Dauerschach nicht mehr entfliehen.

M. Göpel – A. Greber

Stellung nach 23.Kd2

In der Partie folgte nun 23. … Thg8 ?! was nach 24.fxg4 hxg4 25. Sg4 erlaubt. Besser wäre es hier gewesen mit 23. … gxf4 24.Lxf4 Sxf4 25.gxf4 c5! fortzusetzen. Weiß verliert dann Material und behält seine schlechte Stellung.

Am Ende steht also der 4,5 – 3,5 Erfolg und eine Runde ohne Niederlage.

PSV Potsdam III  –  SG Lok Brandenburg II 3,5 – 4,5

Unsere 3. Mannschaft spielte gegen die Vertretung von Lok Brandenburg II. Wir verloren unglücklich mit 3,5 – 4,5. Es ging schon schlecht los, als am Brett 1 nach wenigen Zügen die Partie verloren ging.

Die Siege von Susanne Röhr (Brett 7) und Jens Leniger, sowie die Unentschieden von Manfred Schneidereit, Klim Pak, sowie Andreas Hohloch reichten nicht aus, um die Niederlage zu vermeiden.

 

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