2017- Mannschaftspokal

Am Sonntag fand beim PSV die Mannschaftspokal-Meisterschaften –Final-Four (Halbfinale und Finale) – statt. Es hatten sich SC Lindow 02, SC Oranienburg, Empor Potsdam und PSV-Mitte II qualifiziert. Wir waren der Außenseiter und wurden schon für unseren vorherigen Sieg bei Preußen Frankfurt (was wohl für viele unerwartet war) sehr gelobt.

Bei der Auslosung hatten wir leider nicht das Glück auf unserer Seite und mussten gegen den Favoriten Empor Potsdam ran. Wolfgang Bullert (1831) gegen Karsten Hansch (2167), Steffen Bernhöft (1781) gegen CM Carsten Hein (2160), Tyron Milare (1675) gegen Hans Wuttke (2081) und Wolfram Christen (1747) gegen Stephan Hansch (2077) wurden langsam aber sicher auseinandergenommen und es endete in einem 4:0 für Empor. Tyron hatte sehr mutig und aktiv aufgespielt und bei seinem Gegner sehr große Sorgenfalten und Respekt hinterlassen.

Im 2. Halbfinale gewann Oranienburg (mit einigem Glück) gegen Lindow mit 2,5:1,5.

Nach der Mittagsstärkung ging es zwischen Empor Potsdam und Oranienburg um den Sieg, wobei beide Mannschaften Brandenburg im Deutschen Pokal vertreten werden. Nach guten 2 Stunden stand es 3:0 für Empor und an Brett 3 kämpften dann noch SF Wuttke gegen SF Eichler gute weitere 2 Stunden, wo alle anderen zuschauen durften. Nach eigentlicher Remisstellung kam dann doch noch, ca. 9 Minuten vor Schluss, der Fehler von SF Wuttke. Wir gratulieren Empor Potsdam zum Meistertitel, sowie SC Oranienburg zum 2. Platz und wünschen beiden Mannschaften viel Glück und Erfolg bei der Vertretung von Brandenburg in der neuen Saison.

Um Platz 3 spielten SC Lindow 02 gegen PSV-Mitte II. Hier durfte sich Tyron (1675) seinen Gegner aussuchen und entschied sich für das Brett 1 gegen Walter Schatz (2302). Die anderen Paarungen hießen: Wolfgang Bullert (1831) – Guido Giese (1877), Michael Fuhr (1795) – Peter Helmke (1843) und Wolfram Christen (1747) – Angela Wolf (1614). Nach ca. 45 Minuten reichte mir mein Gegner die Hand und gab auf. Nach weiteren 20 Minuten gab Wolfgang auf (ein Zug übersehen). Danach musste Tyron aufgeben, der jedoch sehr gut spielte und viel Lob von seinem Gegner erhielt. Kurze Anekdote: Tyron kam zwischendurch zu George, seinem Vater und meinte, wenn sein Gegner den Bauern schlägt, verliert dieser. – Der Gegner hatte den Bauern geschlagen ! J Bei Wolfram sah es sehr gut aus, denn er hatte die Qualität und einen Bauern mehr. Nachdem ich nach weiteren 20 Minuten vorbei schaute, habe ich gedacht, die haben das Brett gedreht. Wolfgang hatte nur noch Bauern und seine Gegnerin Bauern und zwei Läufer. Was war da passiert? Wie auch immer, die Partie ging verloren. So gratulieren wir Lindow 02 zum 3. Platz und sind froh darüber nicht noch einen Platz im Schrank für einen Pokal finden zu müssen.

Hier die einzige PSV-Gewinnpartie (Peter Helmke 1843  – Michael Fuhr 1795):

1.b3 – b6 2.Lb2 – Lb7 3.e3 – Sf6 4.Sf3 – g6 5.Lxf6 – exf6 6.c4 – Lg7 7.Sc3 – 0-0 8.Le2 – d6 9.0-0 – Sd7 10.Tac1 – f5

  1. d4 – Sf6 12. D5 – a6 13. Dc2 –Tfe8 14.Tcd1 – De7 15.Tfe1 – Sg4 16.h3(?) –Sxe3 (!)17.Dd3 – Sxd1 18.Lxd1 – Df6 Aufgabe

Danke an unser Team ! Der PSV war somit das 5. Jahr hintereinander unter den besten 4 Brandenburger Mannschaften im Mannschaftspokalwettbewerb ! Ein toller Erfolg für unseren Verein ! Und im nächsten Jahr …

 

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