4. Runde LK Süd Senioren Cottbus I – Potsdamer SV Mitte II 4,5 – 3,5

Am 3. Advent ging es in der 4. Runde der LK Süd zu den Senioren nach Cottbus. Es gibt natürlich nichts schöneres als in der Adventszeit Mannschaftskämpfe bestreiten zu müssen. Ich denke ich spreche hier für eine sehr große Mehrheit, wenn der LSBB bei der Planung der zukünftigen Termine ein wenig mehr Fingerspitzengefühl zeigen würde und evtl. auch die Wünsche eines großen Teils seiner Mitglieder berücksichtigen würde.

Nun kurz zum Geschehen auf den Brettern.

Mit Steffen und Erhard Bernhöft, sowie Doncho Donchev hatten wir hinten wieder 3 Ersatzspieler am Start. Wobei Doncho ja schon  ein Stammspieler ist.

Los ging es mit einem recht schnellen Remis am Brett 5 von Günter Tüngethal gegen Andreas Gensch. Günter fühlte sich in der entstandenen Stellung nicht wohl und deshalb wurde dieses  Remis vereinbart.

Als nächstes wurde die Partie am Brett 1 zwischen Klaus Berndt und Nils Werthmann beendet. Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte Nils keine Ideen, wie er seine Stellung verstärken könnte und nahm deshalb das Remisangebot an.

Das Problem was wir nun hatten: wir standen an mindestens 2 Brettern schlecht und maximal an einem etwas besser.  Das war mit Wolfgang Bullert gegen Uwe Kasper das dritte Brett. Wolfgang stand aus der Eröffnung heraus riesig, aber irgendwo lies er Luft in den Sack rein und man einigte sich auch hier auf ein unentschieden.

Als nächstes ging Cottbus in Führung. Am Brett 2 konnte Rainer Birk mit Weiß Andreas Greber bezwingen.  Weiß hatte nach einem schweren Fehler von Schwarz im 15. Zug einen Bauern gewonnen. Aber ich konnte mich durchaus in das Spiel zurück kämpfen. Natürlich auch mit Glück, mindestens an einer Stelle ließ mein Gegner einen schnellen Gewinn aus.

Letztlich kamen wir aber zu diesem Endspiel:

                                                 R. Birk – A. Greber 1-0; Stellung nach 52. … Ta5

Weiß spielte nun den logischen und erwarteten Zug 53. Th6. Ich hatte hier leider innerlich schon resigniert und war deshalb nicht mehr in der Lage die richtige Verteidigung zu finden. Ich zog  53. … Kg4 ?? und gab kurze Zeit später auf.

Nach der richtigen Fortsetzung 53. … Ke4 ! kann Weiß wohl nicht mehr gewinnen.

Hier der Rest der Partie:          R.Birk – A.Greber

Schade um die vergebene Möglichkeit, aber es bleibt auch dabei, das Weiß letztlich verdient gewonnen hat.

Und weiter hatten wir Grund gehabt mit Caissa zu hadern. Am Brett 6 musste Steffen Bernhöft gegen Bernard Bennewitz sich geschlagen geben. Steffen stand lange Zeit schlechter, sicher auch manchmal auf Verlust, aber auch er bekam seine Chancen und genau wie ich, nutzte auch Steffen diese nicht.

                                               Partie: B. Bennewitz – St. Bernhöft  1-0

Weiß ist hier am Zug und er spielte natürlich aber schlecht 38. Lxd5. Besser wäre es hier gewesen mit 38.f5 fortzusetzen, was ein kompliziertes und unklares Spiel ergeben hätte.

Steffen hätte nun mit 38. … Dd7 in deutlichen Vorteil kommen können. Stattdessen spielte er 38. … De6 (verdirbt auch noch nichts ). In der Folge lässt Steffen einige weitere gute Chancen liegen und verlor letztlich noch.

Es folgten nun die Siege von Doncho gegen Manfred Gensch am Brett 8 und von Erhard Bernhöft gegen Hans-Georg Neumann am Brett 7.

Bei Doncho war die Partie lange Zeit völlig ausgeglichen, letztlich gelang es ihm aber seinen Gegner auszutricksen und die Partie zu gewinnen.

Erhard konnte relativ glatt seine Partie gewinnen.

Nun lief noch eine Partie: am Brett 4 spielte Detlef Eplinius gegen Ullrich Skorna. Detlef konnte die Partie lange Zeit ( sehr, sehr lange Zeit) ausgeglichen gestalten. Letztlich investierte er auf der Uhr zuviel und verlor.

Damit haben wir das Match unglücklich mit 3,5 – 4,5 verloren und hängen weiter auf den 8. Tabellenrang fest.  Mut macht sicher, das die Chancen da sind, aber demnächst sollten wir mal damit anfangen diese auch zu nutzen.

Gegen Senftenberg am 20.01.2019 werden wir hier einen neuen Versuch unternehmen.

 

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