4. Runde PSV II – Falkenberg 3,5 – 4,5

Der 15.02.2017 wird als schwarzer Sonntag Einzug in die Vereinschronik vom PSV nehmen.

Unsere 1. Mannschaft hatte das schwere Spiel gegen den Absteiger aus der Oberliga Fürstenwalde und verlor 1 – 7. Damit steht die Mannschaft nach 4 Runden mit 0 Punkten auf Rang 10. Bitte, möglichst schon im nächsten Spiel gegen den USV, schnell punkten. Die anderen Mannschaften haben schon den einen oder anderen Punkt sammeln können und der Klassenerhalt wird mit jeder weiteren Niederlage schwieriger.

Die 2. Mannschaft empfing den Seriensieger Lok Falkenberg. Für Wolfgang Bullert und Wolfram Christen spielten Andreas Bartsch und Jörg Stephan.

Es wurde wieder ein langer, zäher und unheimlich spannender Wettkampf. Los ging es mit dem Remis von Steffen Bernhöft mit den schwarzen Steinen am Brett 3. St. Bernhöft wickelte in ein etwas besseres Endspiel ab, evtl. wäre hier sogar mehr möglich gewesen.

Es folgten 2 Niederlagen von Andreas Greber am Brett 1 und Erhard Bernhöft.  A. Greber kam aus der Eröffnung eigentlich ganz vernünftig raus, nach einem schweren Patzer erhielt Weiß aber einen vernichtenden Angriff. Auch E. Bernhöft stand erst  verheißungsvoll, stellte dann sich aber etwas ungeschickt auf und konnte schließlich ein Matt nicht mehr abwehren.

Die nächste Partie wurde am Brett 4 entschieden. Tyron Milare   gewann durch eine Unachtsamkeit eine Figur gegen 2 Bauern. Das daraus entstandene Endspiel von Dame & Springer gegen Dame und auf beiden Seiten einige Bauern war aber nicht leicht zu spielen. Trotzdem gelang der Sieg.

Am Brett 2 bei der Partie von Falk Petrak gab es zunächst einen Schreckmoment. Sein Gegner konnte die Qualität gewinnen, danach folgten einige Abtauschoperationen. Doch irgendetwas lief hier schief. Plötzlich hatte Weiß einen starken Freibauern und das Läuferpaar. Schwarz konnte die Stellung nicht mehr halten und gab auf.

Damit liefen noch 3 Partien, wo wir guter Hoffnung waren. Am Brett 6 hatte Michael Fuhr eine super Stellung erhalten. Leider muss er dafür sehr viel Zeit investiert haben, letztlich verlor er in besserer Stellung auf Zeit.

Am Brett 8 konnte uns Jörg Stephan noch einmal in das Match zurückbringen. Er gewann seine Partie und damit stand es 3,5 – 3,5.

Am Brett 7 bei der Partie von Andreas Bartsch hatte sich das folgende Endspiel ergeben:

 

A. Kuhne - A. Bartsch

A.Kuhne – A. Bartsch

Schwarz hatte hier nur noch wenig Zeit und er musste bei jedem Zug genau aufpassen, das nicht die Damen getauscht werden. Die Stellung ist wohl remis. Weiß zeigte auch nach vielen Zügen nicht, wie er den Bauern durchdrücken möchte. Er spielte letztlich auf die Zeitnot und den dann früher oder später folgenden Fehler von Schwarz. Mit nur noch 38 Sekunden auf der Uhr und nach über 100 Zügen kam dann der Fehler. Respekt für A. Bartsch so lange überhaupt durchgehalten zu haben und sicher bekommt er auch den Preis für den größten Kämpfer in dieser Runde.

Inwieweit man seine Gegner so über die Zeit ausdrücken sollte, mag jeder für sich selbst entscheiden. Die Uhr ist sicherlich in einer Schachpartie ein wichtiger Faktor und es wurde nicht auf remis reklamiert. Für mich bleibt hier allerdings doch ein fader Beigeschmack.

Damit bleibt jedenfalls unser Falkenberg- Fluch bestehen. Wieder toll gekämpft, aber auch wieder verloren. Mit nun 4 – 4 Punkten liegen wir auf Rang 6 und wir sollten erstmal schauen, das wir nicht noch nach hinten durchgereicht werden.

Unsere 3. Mannschaft spielte gegen den Angstgegner aus Werder, Ersatzgeschwächt und mit nur 7 Mann. Mit 1,5 – 6,5 gab es eine deutliche Niederlage, die sicher , trotz der Ausfälle, nicht so hoch hätte ausfallen müssen. Mit nur 2 Punkten liegen wir auf Rang 11. Da ist noch viel Luft nach oben !!

 

 

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