8. Runde Hohenleipisch – PSV Mitte II 2,5 – 5,5

Gewonnen und letztlich doch verloren. So könnte man evtl. den 8. Spieltag beschreiben.

Wieder ging es in den schönen Süden von Brandenburg, diesmal nach Hohenleipisch. Für Wolfgang Bullert Spielte am Brett 8 Jörg Stephan.

Am Ende traten wir die lange Heimfahrt mit einem 5,5 – 2,5  Erfolg an. Dieser war auf jeden Fall verdient, er hätte evtl. sogar noch etwas höher ausfallen können.

Der Wettkampf begann recht schnell vielversprechend. Bei der Partie von Wolfram Christen am Brett 6 wurde unterschiedlich rochiert. Natürlich stürmte Wolfram dann auch gleich los und gewann schnell entscheidend Material und die Partie.

Weiter ging es am Brett 3. Bevor Schwarz seine Entwicklung beenden konnte, hatte Steffen Bernhöft einen Angriff gegen den schwarzen König aufgebaut. Letztlich gab Schwarz einen Bauern um diesen abzuwehren und seine Entwicklung beenden zu können.

Aber die Stellung von Steffen war schon zu stark, er gewann einen 2. Bauern und Schwarz gab auf.

Am Brett 4 hatte Tyron Milare einen Überfall in der Eröffnung  mit den schwarzen Steinen erfolgreich  durchgeführt. Er gewann einen Bauern. Trotzdem sah es eine Zeitlang so aus als wenn Weiß sich halten könnte. Doch nach einigen etwas ungenauen Zügen ging weiteres Material verloren und Tyron gewann.

Erhard Bernhöft spielte am Brett 5 mit den weißen Steinen und konnte deutlichen Vorteil erzielen. Aber Schwarz gelang es alle Steine vom Brett zu nehmen und so einigte man sich auf das Remis. Hier war schon etwas mehr drin gewesen.

Es folgten nun die Siege von Jörg am Brett 8 und von Michael am Brett 7. Beides waren aus meiner Sicht relativ eindeutige Erfolge.

Am Brett 2 gab nun Falk nach langer und zäher Verteidigung seine Partie auf. Er stand eigentlich immer schlechter, weil er wenig Raum zum spielen hatte. Aber die Stellung war geschlossen und so richtig konnte Weiß keine Fortschritte erzielen. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr ging dann die Partie verloren.

Bleibt die Partie und die unglückliche  Niederlage  von Andreas Greber am Brett 1. Es war eine recht spannende und interessante Partie. Nach der Eröffnung (Italienisch) stand wohl Weiß mehr oder weniger deutlich besser. Zwischenzeitlich konnte Schwarz dann aber ausgleichen und evtl. auch das etwas bessere Spiel erhalten. Letztlich kam es aber dann zu der folgenden Stellung:

 

Greber, A. – Spillecke, Th. Stellung nach: 45. … Kd3

Diese Stellung scheint für Weiß klar gewonnen zu sein. Weiß sollte nun mit 46. Td7+ Ke4 47.Lc5 entscheidend Material gewinnen können.

Leider spielte ich aber sofort 46.Lc5 und nach 46. … Tc1 47.Kf2 Sxc5 funktioniert die geplante Bauernumwandlung wegen des Abzugschachs auf e4 nicht mehr. Verloren ist die Stellung dann zwar immer noch nicht, aber einige weitere Fehler führten zum Verlust.

Nachdem Lok Raw Cottbus II gegen Senftenberg mit 4,5 – 3,5 gewonnen hat, können wir den 2. Platz nicht mehr erreichen.

Da es ja so ausschaut, als wenn 3 Mannschaften aus der Landesliga absteigen müssen, kann unserer 1. Mannschaft wohl nun nur noch ein kleines Wunder retten. So müssen wir wohl in der nächsten Saison mit 2 Mannschaften in der Landesklasse starten.

 

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