9. Potsdamer Sommeropen

Nun ist also auch das 9. Potsdamer Sommeropen wieder Geschichte.

Mit 123 Teilnehmern gingen dieses Jahr etwas weniger Schachspieler an den Start. Das lag sicher (auch) daran, das zeitgleich in Magdeburg das Finale zur DASM stattfand. Bleibt zu hoffen, das diese Überschneidung in der Zukunft nicht mehr stattfindet.

Trotzdem war es natürlich wieder ein stattliches Feld, was sich angemeldet hatte. Angeführt wurde die Setzliste von FM Tobias Vöge (HSK Lister Turm) vor Hannes Leisner (Greifswalder SV) und dem Vorjahressieger und damit Titelverteidiger Ali Polatel (SC Zugzwand)

Vom PSV nahmen dieses Jahr 20 Schachspieler teil. Hoffe ich habe mich hier nicht verzählt. Das sollte eigentlich ein neuer Rekord sein. Nachteil: es gab doch einige Vereinspaarungen. Bemerkenswert war auch, das dieses Turnier immer internationaler wurde. So konnten wir dieses Jahr Schachfreunde aus Litauen, Polen, Tschechien und Norwegen begrüßen.

 

 

In den ersten Runden  setzten sich die Favoriten mehr oder weniger durch. Allerdings durchaus mit zumindest teilweise einigen Schwierigkeiten.

Nach 3 Runden gab es noch 8 Spieler mit 100 % Und erfreulicherweise (wahrscheinlich auch zum ersten Mal ) mit Tyron Milare und Kristof Illner 2 Spieler vom PSV. Beide verloren aber in der 4. Runde ihre Partien. Tyron unterlag leider  IM Ralf Schöne (SC          Empor Potsdam)

 

In der 6. Runde gab es dann wohl die Entscheidung um den Turniersieg. Am Brett 1 unterlag Tobias Vöge dem Potsdamer Ralf Schöne. 

6. Runde Schöne – Vöge 1 – 0

Damit hatte Ralf vor der letzten Runden einen vollen Zähler Vorsprung. In der 7. Runde wurde ihm trotzdem nichts geschenkt. Er musste in einer ausgekämpften Partie alles zeigen und holte mit dem Remis den Turniersieg.

Damit konnte zum ersten Mal ein Potsdamer das Open gewinnen.

Auf Rang 2 kam Tobias Vöge mit 6 Zählern vor FM Michael Schulz (Zitadelle Spandau) mit 5,5 Punkten. Auf den weiteren Preisrängen folgten mit ebenfalls je 5,5 Punkten:

Thomas Böhm (SG Turm Kiel), 5. Kristof Illner (Potsdamer SV Mitte)

Kristof ist damit bester PSVer geworden.

Herzlichen Glückwunsch !

                                               v.l.n.r. 5. K.Illner; 4.Th.Böhm, 3.M.Schulz,2.T.Vöge, 1.R.Schöne

Gekämpft wurde aber nicht nur an den vorderen Brettern. Auch weiter hinten gab es spannende Partien zu bewundern, tolle Kombinationen, einige Fehler und viel Freude über einen Sieg und die Enttäuschung bei einer Niederlage.

Schön sind auch immer wieder die Duelle alt gegen jung

                                                   L. L. Dornuff – R. Schröder

Leider sind zur Siegerehrung wieder viele Schachfreunde abgereist. Einige sicher in der Erwartung, das sie nichts gewonnen haben. Dadurch sind einige Preise nicht vergeben worden. Evtl. für das nächste Mal: es lohnt sich, bei der Siegerehrung zu bleiben.

Ein Danke möchte ich hier an dieser Stelle noch an Micha loswerden. Wieder hat er das Turnier toll und ohne Probleme organisiert und geleitet. Außerdem möchte ich mich bei Steffen und seiner Familie für das tolle Catering bedanken. Ist sicher auch nicht einfach 4 Tage da zu sein. Außerdem sei hier auch den vielen Helfern gedankt die im Hintergrund gewirbelt haben (Tische geschleppt, aufgebaut, macht sich leider alles nicht von allein) und so zum gelingen des Turnieres beigetragen haben.

 

Bericht meetingpoint

Und hier die Plazierung der PSV-Spieler

5. Kristof Illner                                  5,5 Punkte

18. Tyron Milare                                  4,5 Punkte

22. Pablo, Lopez Gomez                     4,5 Punkte

26. Dirk Brunk                                     4,5 Punkte

31. Andreas Greber                              4,5 Punkte

39. Ralf Schröder                                  4,0 Punkte

45. Falk Petrak                                       4,0 Punkte

48. Erhard Bernhöft                             4,0 Punkte

50. Adrian Faust                                    3,5 Punkte

58. Andre Stephan                                 3,5 Punkte

62. Sven Zander                                      3,5 Punkte

75. Carsten Hein                                     3,0 Punkte ( nur bis Runde 4 gespielt)

90. Lennart Dornuff                               3,0 Punkte

97. Reinhold Serowy                               2,5 Punkte

98. Manfred Schneidereit                       2,5 Punkte

110. Jan Filasiak                                       2,0 Punkte

113. Manfred Partsch                              2,0 Punkte

119. Uwe Faust                                          1,0 Punkte

120. Melissa Schulze                                1,0 Punkte

123. Max Harrer                                        1,0 Punkte

 

 


 


 


 

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