Norddeutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2018

Nachdem sich der PSV-Mitte im Rahmen des Landesausscheids für die Norddeutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft qualifizierte, wollten wir unsere Chance auch wahrnehmen. So machten wir uns am 4. März auf nach Wittenberge, den Nord-West-Zipfel Brandenburgs.

Vor uns standen 28 Spielrunden. Wir starteten zunächst „grandios“ mit einem 4:0 gegen den späteren Zehnten, MTV Torstedt … allerdings nur kampflos, weil die Sportfreunde sich verspäteten :). Aber wir hatten 2 Punkte in der Tasche!

Danach wurde erst ernst. Kristof Illner, Adrian Faust, Tyron Milare und Carsten Kühne kämpften um jeden halben Punkt. Dabei war Adrian mit 11 Punkten an Brett 2 ziemlich erfolgreich. Tyron fand mit 7,5 Punkten an Brett 3 viel Beachtung, das Turnier war für ihn sicher eine große Erfahrung. Carsten zeigt mit 9 Punkten an Brett 4 ebenfalls, was er so drauf hat. Kristof mit 5 Punkten am 1. Brett enttäuschte sicher nicht, die eine oder andere erhoffte „kleine Sensation“ blieb aber aus. Wir hatten zahlreiche Bundesligaspieler und Titelträger als Gegner, teilweise mit fast 2600 Punkten. Die durchschnittliche Wertzahl der Gegnerschaft betrug immerhin 2302, 2205, 2160 und 2094 (Brettreihenfolge und bereinigt um Greifswald). So konnte jeder Einzelne von uns bestimmt etwas aus diesem Turnier für sich gewinnen. Das machte schon Spaß, wann haben wir sonst diese Gelegenheit?

Für die Mannschaft waren sicher zwei bis drei Punkte mehr drin, das relativiert sich allerdings angesichts des kampflosen Sieges aus Runde 1. Am Ende dürften wir mit Platz 23 die jemals beste Platzierung für den PSV-Mitte erreicht haben. Immerhin ließen wir 6 Mannschaften hinter uns; darunter auch Lok Brandenburg, die wir im direkten Vergleich besiegen konnten.

Norddeutscher Mannschaftsmeister wurde der Hamburger SK vor SF Berlin und St. Pauli. Empor Potsdam erreichte mit Platz 11 eine gute Platzierung für Brandenburg. Alle Ergebnisse und Platzierungen verlinkt der LSBB auf seiner Internetseite.

Sollte der PSV tatsächlich 2019 diese Meisterschaft ausrichten dürfen, sollte das für uns Ansporn sein, diese Leistung im heimatlichen Umfeld zu wiederholen.

Ob mit Zug oder Auto, am Ende war wohl jeder von uns 12-13 Stunden unterwegs. Aber wir haben es nicht bereut. Nun heißt es für uns vier Helden, Kraft zu tanken für den bevorstehenden Mannschaftskampf gegen Frankfurt (Oder). Denn die gesamte 1. Mannschaft will ihrem Ziel, dem Wiederaufstieg, am 18. März einen Schritt näherkommen.

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