XI. Falkensee Open 2017

Eine Erfolgsstory findet ihre Fortsetzung. Nun schon zum 11. Mal fand am letzten Wochenende im Oktober 2017 das Open in Falkensee statt. Mit letztlich 93 Teilnehmern wurde mal wieder ein neuer Rekord aufgestellt. Nur mal zur Erinnerung: vor 11 Jahren begann man mit 28 Teilnehmern, glaube ich jedenfalls.

Favorit auf den Turniersieg war der Brandenburger FM Raphael Rehberg (DWZ 2221), vor dem Erfurter Robin Jacobi (DWZ 2214) und Tom George (SV Blau-Weiß Stadtilm)

Natürlich war auch der PSV wieder vertreten. Mit Uwe und Adrian Faust, Heiko Schäfer, Carsten Kühne und Andreas Greber nahmen 5 Spieler an dem Turnier teil.

Für Uwe wurde es ein schweres Turnier. In der 1. Runde hatte er einen tollen Start mit einem Remis gegen den deutlich stärker  einzuschätzende Michael Lehmann (SC Zitadelle Spandau, DWZ 1618). Danach gab es leider nichts mehr zu holen. Am Ende erreichte Uwe Platz 90.

Für Andreas Greber begann das Turnier mit einem Arbeitssieg in der ersten Runde. Danach folgte die erste Ernüchterung mit der Niederlage gegen Rafael Schenk (Ludwigsfelder SC). Es folgte noch ein weiterer Sieg und 2 Remise am stürmischen Sonntag.  Mit den 3 Punkten sprang der eher enttäuschende Platz 27 heraus.

3,5 Punkte konnte Heiko Schäfer holen. Damit kam er auf Platz 18 ein. Eine noch bessere Platzierung vergab Heiko erst mit der Niederlage in der 4. Runde gegen Adrian. Heiko opferte hier in besserer Stellung die Dame, in der Annahme Adrians Dame fangen zu können. Dabei hat er eine Kleinigkeit übersehen.

Adrian Faust erzielte ebenfalls 3,5 Punkte und landete damit auf Platz 15. Adrian spielte ein recht gutes Turnier und hatte sicher an der einen oder anderen Stelle auch Caissa auf seiner Seite. In der letzten Runde verließ ihn aber etwas das Glück (oder auch nicht, je nach Sichtweise, Adrian wirkte aber etwas unzufrieden). Er spielte gegen die Nummer 2 der Teilnehmerliste, dem Erfurter Robin Jacobi. Diese Partie verlor er recht chancenlos, wie mir schien.

Bleibt noch Carsten Kühne. Er holte 4 Punkte und kam damit auf den 9. Platz ein. Damit war er der beste Potsdamer. Dafür gibt es zwar keinen Preis, ist aber trotzdem schön, denke ich mal. Carsten spielte ganz solides Schach, häufte sich kleine Vorteile bis in das Endspiel an. Er konnte 3 Partien gewinnen und die beiden restlichen Partien gingen unentschieden aus.

Das Turnier gewinnen konnte Tom George (SG Stadtilm) vor Matthias Kiese (Bochumer SC). Beide hatten am Ende mit jeweils 5 Punkten 100 % geholt.

Bleibt noch ein Dankeschön an Mario Oberling und sein Team zu sagen. Trotz sicher mittlerweile einer gewissen Routine ist es jedes Jahr aufs neue eine riesige Aufgabe und Herausforderung so ein Turnier reibungslos durchzuführen

Endstand

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